Grund zur Freude

29 04 2009

Heute waren meine letzten Assignments fällig. Die vorhergehenden Tage waren wirklich stressig, da Video Production ein unglaublich zeitintensives Fach war. Obwohl ich rechtzeitig angefangen hatte – was wirklich selten vorkommt – hätte ich noch locker eine Woche mehr Zeit gebraucht. Wie dem auch sei – das Videoprojekt ist vollendet und in Photography habe ich auch etwas Gescheites abgegeben. Völlig übermüdet und unterernährt habe ich heute den nachmittag verschlafen.

Den Abend habe ich mit Katrin verbracht und es war großartig!

Zur Feier des Tages war ich mit Katrin bei Dunne and Crescenzi, wie uns Marco Polo empfohlen hat. In einer Zweigestelle des Restaurants war ich schon mit meiner Familie in Sandymount, was ebenso köstlich war. Die Speisekarte war übrigens die Gleiche. Von Vorspeise bis Nachtisch über eine Flasche Wein war alles dabei. Da wir uns eh schon Einiges geleistet hatten, sind wir auch noch mit dem Taxi nach Hause gefahren. Es war ein äusserst gelungener Abend!

Nun gehe ich ins Bett.. ab morgen geht langsam die Klausurvorbereitung los. Vorallem werde ich morgen aber wieder ins Fitnesscenter gehen und den Besuch von Rhea, die sich für nächste Woche angekündigt hat, planen.

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Mein Tag im Maclab

28 04 2009

Nachdem Sonntag Abend der Editing Room verriegelt war obwohl wir da eigentlich Zutritt haben sollten, ging es erst heute mit der Videobearbeitung los. Ich hab tatsächlich von morgens um 10Uhr bis 23Uhr an meiner 3minütigen Doku gearbeitet. Okay, ich war mittags für 2Stunden bei Public Relations.

Fertig bin ich trotzdem nicht! Das Videomaterial ist bereits geschnitten und es sind 40Sekunden zu viel – ausser ich überzeuge die Lehrerin davon, dass es so perfekt ist. Fast zwei Minuten lang geht das Interview mit Mama und geschnitten hat es wirklich einen professionellen Touch. Morgen muss ich das Voice Over sprechen und dann entsprechend über die Visuals legen (d.h. ich spreche zu Bildern, die bis jetzt keinen Ton haben). Sollte der Tag dann nicht rum sein, kommt noch ein nette Begleitmusik dazu.

Zudem ist am Mittwoch noch Photography fällig, was ich in die Nacht eingeplant habe. Here we go. Morgen feiern wir außerdem in Sarah Geburtstag rein. Folglich habe ich überhaupt keine Zeit und relativ viel Stress. Aber jetzt gerade bin ich davon angetan, da ich heute Mittag noch der festern Überzeugung war, dass Video überhaupt nichts wird.

Dieser Artikel ist von Montag Abend, also nicht vom 28.4., sondern vom 27.4.. Mein Montag Abend geht gelegentlich auch in den Dienstag Morgen – gute Nacht!

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Voyeurismus und der Darkroom

23 04 2009

Als Fotograf läuft man durch die Welt, fotografiert sie und ihre Bewohner oft in persönlichen, tragischen oder auch glücklichen Momenten. Wenn man dann wieder zu Hause ist, geht man in den virtuellen Darkroom – z.Bsp. Photoshop – und bearbeitet sie. Oder was habt ihr gedacht, was die Überschrift bedeutet?

Nächste Woche ist nicht nur Video Production fällig, sondern auch das letzte Assignment meines Kurses Introduction To Photography. Diesmal sollen wir vier Bilder schiessen und sie zu einer Geschichte verknüpfen. Die Fotostory soll journalistischen Hintergrund haben.

Als Vorlage für Ideen gibt es vier Themenbereiche.  Youth Culture, Obsessions, People and their animals und Religion. Ich habe mich für Obsessions entschieden. Zuerst dachte ich daran die vielen Überwachungskameras zu fotografieren und daraus etwas zu basteln.

Dann kam mir aber in den Sinn, dass Sarah, meine Zimmermitbewohnerin, mit Leidenschaft Salsa tanzt. Da nicht feststeht, ob sie diese Woche wirklich tanzen geht, werde ich heute durch die Stadt streifen und nach guten Motiven suchen, die nicht mit Salsa zu tun haben. Vielleicht fällt mir ja sogar ein besseres Thema ein!

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Das Videoprojekt schreitet voran

23 04 2009

Seit Montag Abend hatte ich die Videokamera und bin zwei mal vier Stunden am Filmen gewesen.

Am Dienstag war ich in einem Bioladen (Down To Earth), wo ich die Regale filmen durfte. Außerdem wurde mir von den supernetten Verkäufern alles Mögliche über die Produkte erzählt. Gefilmt werden wollten sie nicht, aber das Inhaltliche muss ich dann eben erzählen.

Gestern war ich dann im Fitnessraum des Colleges und habe dort Aufnahmen gemacht. Dabei haben sich auch gleich zwei Inder auf mich gestürzt und konnten es nicht erwarten mir alles über ihre sportlichen Leistungen zu erählen. Wie dem auch sei, nun habe ich sogar etwas länger geratene Vox Pops.

Heute Abend hole ich mein Videoband mit DVD ab und werde sehen, was daraus geworden ist. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht nochmal losziehen muss, um zu filmen. Ich will den Schnitt fertig machen und endlich mein Video vollendet haben!

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Über irische Kultur und Gruppenarbeit

16 04 2009

Video Production macht mich weich! Zuerst hatte ich Stress, weil die potentiellen Interviewpartner nicht „Nein“ sagen wollen, sondern lieber erst zusagen und dann in letzter Minute absagen. Da dies fast mein Projekt ruiniert hätte, habe ich eine Woche Verlängerung der Deadline bekommen und mir ein anderes Thema gesucht. Also bin ich von „Piercing“ zu „Sports & Nutrition“ gewechselt, weil ich in dem Bereich einen guten Interviewpartner hatte.

Das neue Projekt lief gut an, ich habe mit meiner Gruppe in der Grafton Street gefilmt und einen neuen Plan erstellt. Während meine Familie über Ostern da war, hat meine Gruppe schön die eigenen Sachen gefilmt und ich konnte also die Kamera nicht haben, als ich sie gebraucht habe. Nun ist meine Familie weg und die beiden Norgweger haben nun „keine Zeit“ mehr um mit mir mein Videomaterial zu besorgen. Das ist eine Frechheit! Ich habe mich am Anfang des Projekts darum gekümmert, dass wir eine Kamera haben und überhaupt erstmal dafür gesorgt, dass sich jemand überhaupt für das Projekt interessiert und nun werde ich im Stich gelassen.

Ich für meinen Teil habe von der Unzuverlässigkeit der Iren und von Gruppenarbeit die Schnauze voll. Auf Projekte mit Leuten, die sich nicht für das Gemeinwohl der Gruppe interessieren, werde ich in Zukunft verzichten. Eigentlicht hat mir Gruppenarbeit bis jetzt immer am meisten Spaß gemacht.

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