30€ – was will man erwarten?

4 06 2009

hotel_richard_550x_dscn1901 Gestern Abend habe ich im „Hotel Richard“ eingecheckt. Ich hatte im Grunde das Schlimmste befuerchtet, da die Nacht nur 30€ kostet und das Bad auf dem Gang ist. Dass ich meinen Koffer in den 5. Stock tragen muss, haette ich allerdings nicht gedacht. Schweissgebadet kam ich dann in mein Kaemmerchen. Es ist okay. Wirklich. Aber fuenf Stockwerke mit nem 20-30kg Koffer zu laufen ist kein Vergnuegen.

Die Besichtigung der Dusche ist eine Besichtigung geblieben. Spaetestens morgen frueh werde ich die an eine Gaskammer erinnernde Einrichtung aber wohl nutzen muessen. Deshalb hoffe ich instaendig heute nachmittag ein Geschaeft zu finden, in dem ich Flipflops kaufen kann. hotel_richard_550x_dscn1900

Morgen und am Samstag habe ich Besichtigungstermine fuer ein Zimmer und hoffe sehr, dass ich fuendig bzw. angenommen werde. Zudem will ich heute endlich eine franzoesische SIM-Karte kaufen.

Heute Abend werde ich dann wieder beim McDonald’s um die Ecke sein um im Internet zu surfen. Vermutlich wird meine neue Bekanntschaft auch dort sein. Mustafa ist jeden Abend dort und arbeitet an seinem Laptop. Er wollte mir bescheid sagen, falls es jemanden kennt, der eine Wohnung hat. Es bleibt spannend!

Ausserdem hat heute Mona Geburtstag. Alles Gute! (Liest sie sowieso nicht, weshalb ich wohl ein Telefon nutzen muss.)

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Fitness vs. Darkroom

12 02 2009

Welch ein Morgen! Freiwillig habe ich mich um 8:30Uhr aus dem Bett geschält, um in den Fitnessraum zu gehen. Abends war dort zu viel los, sodass ich nur ein Fahrrad benutzen konnte.

Der Fitnessraum ist recht klein. Es gibt zwei Crosstrainer, von denen einer kaputt ist, zwei Laufbänder und vier Räder. Ansonsten gibt es noch ein paar Geräte, um die Muskeln zu stählen.

An diesem Morgen traf ich zwei Mädels an, die in ihrem letzten Semester studieren: Charlotte aus Deutschland und Marianna aus Mexico. Sie haben mir erzählt, dass es wirklich schwer ist, am GCD Iren kennen zu lernen. Meistens sind sie unter sich, reden so, dass man sie nicht versteht und haben offensichtlich kein allzu großes Interesse an den internationalen Studenten – selbst wenn diese ihr ganzes Studium am GCD verbringen. Die Beiden versuchen jeden Morgen Sport zu machen, also werden wir uns wohl noch öfter begegnen. Ich freu mich drauf!

Als ich dann alleine im Fitnessraum war, konnte ich dann endlich an den Crosstrainer. Ich fürchte, dass ich in den letzten zwei Monaten, in denen keine Zeit für Sport war, ziemlich an Kondition verloren habe.

Zurück im Apartment, habe ich auf einmal einen Schlag gehört. Die Glühbirne im Flur hat sich aus der Fassung gelöst – oder wurde aus der Fassung gestoßen. Der Strom in Flur, Bad und Küche war weg. Geduscht habe ich dann mit Hilfe der Nachttischlampe, die mit Strom aus unserem Schlafzimmer versorgt wurde, und offener Tür. Ich hoffe, dass der Hausmeister uns die Sicherung wieder rein macht und wir heute Abend nicht im Dunkeln tappen.

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Hello, Dublin

26 01 2009

Wie schön es sein kann, wenn man ins Bett geht ohne aufstehen zu müssen, durfte ich heute morgen erfahren. Gegen elf Uhr bin ich aus dem Bett gekrochen und wollte zum ersten Mal unser Duschklo testen. Leider haben wir den Boiler nicht eingestellt und es gab somit kein warmes Wasser. Macht nichts, duschen ist sowieso schlecht für die Haut.

Zum Frühstück gab es Cornflakes, Orangensaft und schwarzen Tee – also wie zu Hause. Sarah, meine nette Mitbewohnerin, hat aus einer Milchreisschüssel aus Plastik getrunken. Uns fehlt noch Geschirr und teilweise auch Besteck.

Gegen Mittag ging der Tag dann endlich los! Malte, ein ISMler auf Frankfurt, Sarah und ich sind mit dem Bus in die Innenstadt gefahren.

Dort haben wir Sarahs Fahrrad reparieren lassen, haben einen Aldi entdeckt und ich habe in einem Elektronikladen einen Adapter für die Steckdosen hier gekauft. Auf dem Rückweg waren wir alle schwer bepackt mit Haushaltsartikeln. Trotzdem bin ich mit Malte noch durch den Park „St Stephen’s Green“ und über das Gelände des „Trinity College“ geschlendert.

Eine heikle Angelegenheit hier ist der Linksverkehr. Beim Überqueren der Straße blickt man – wie im Kindergarten schon gelernt – zuerst nach links, dann nach rechts, dann nochmal links und dann geht man über die Straße. Wenn man hier nach links guckt, sieht man, dass kein Auto kommt, geht über die Straße und wird dann von rechts vom Auto überfahren. ;) An gezeichneten Fußgängerüberwegen (keine Zebrastreifen!) steht sogar, wohin man gucken muss. Nun, vor dem Bus konnten wir gerade noch zurückspringen. Die Autofahrer sind eigentlich sehr zuvorkommend. Trotzdem sollte man nicht einfach vors Auto rennen, nur weil man in die falsche Richtung sieht.

Zum Abendessen hat Sarah für uns beide Nudeln mit einer vegetarischen Sauße gekocht.  Sehr lecker!

Bis bald, Nina

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